letzte Bearbeitung

20.10.2011

 

TAPA-Zertifizierung - Mindestsicherheitsanforderungen an die Transport- und Logistikbranche

Als die Mitgliedsnationen der Europäischen Gemeinschaft 1993 den grenzfreien Markt einführten, wollten sie damit eine zollfreie Handelszone schaffen, in der die Geschäfte blühen und florieren konnten.

An eins hatten sie sicher nicht gedacht - an grenzüberschreitende Kriminalität. Aber wie so oft - Kriminelle waren schneller als irgendjemand sonst. Und das nicht nur in den Bereichen wie Drogenhandel oder Menschenschmuggel.
Auch die genauso lukrativ organisierte High-Tech-Kriminalität war mit einbezogen.
Zitat: Conway, Air Cargo World online

Und hier kommt TAPA (Technology Asset Protection Association) ins Spiel. 1997 in Amerika gegründet, wurden die europäischen Töchter der Gründerfirmen im Mai 1999 in Europa aktiv. Heute sind es die Großen der Technologiehersteller ebenso wie die Großen aus der gesamten übrigen Wertschöpfungskette.

Der Markt verändert sich. Es ist an der Zeit, dass auch die Industrie sich ändert. Um grenzüberschreitende Kriminalität zu bekämpfen, ist es dringend nötig, dass Hersteller und Spediteure zusammenarbeiten. Nur so ist es möglich, dem Problem gemeinsam zu begegnen.

Deshalb hat TAPA EMEA zwei Initiativen implementiert:
1. Frachtsicherheitsstandards (FSR) ermöglichen Transportdienstleistern die Sicherheitsanforderungen von Technologieherstellern zu erfüllen.
Diese Standards werden derzeit weltweit eingeführt.
2. Eine Informationsdatenbank erfasst zentral Daten über kriminelle Aktivitäten gegen TAPA EMEA Mitglieder. Schwerpunkt sind der Fracht- und Transitbereich.
Diese Informationen werden regelmäßig mit neuen Berichten aktualisiert. Der sogenannte Incident Information Service steht für alle TAPA EMEA Mitglieder und Strafverfolgungsbehörden kostenlos zur Verfügung.

Weitere Infos unter www.tapaemea.org